kernel

OpenVZ/Proxmox Container: rsyslog problems after dist-upgrade

Right after a update of Ubuntu Server I faced that rsyslog used 100% CPU and that /var/log/syslog got filled up with following line, which was repeated almost every second:

 imklog: error reading kernel log - shutting down: Bad file descriptor

The problem is, that rsyslog tries to log kernel messages, which is as OpenVZ/Proxmox Container default not possible - to fix this, remove/comment out following line in the file /etc/rsyslog.conf (here already done):

OpenVZ/Proxmox Container: rsyslog Probleme nach Update

Nach einem Upgrade von Ubuntu Server nutzte rsyslog plötzlich 100% CPU und das /var/log/syslog füllte sich mit folgender Zeile, die sich ständig wiederholte:

 imklog: error reading kernel log - shutting down: Bad file descriptor

Das Problem war, dass rsyslog versucht das Kernel Logging zu übernehmen, was im OpenVZ/Proxmox Container aber nicht funktionieren kann - Problembehebung: in der Datei /etc/rsyslog.conf folgende Zeile auskommentieren (hier bereits geschehen):

apt-get update: procps ... start: Job failed to start

Bei einem Server-Update eine Fehlermeldung zu sehen ist immer recht ungut, derzeit scheint es einige (wie mich) bei Ubuntu zu treffen: Procps will sich nicht aktualisieren lassen, da der Start des Dienstes fehlschlägt. Der Fehler wird bereits im Ubuntu Bugtracker verfolgt, bei mir scheinen die Lösungen aufgrund OpenVZ-Virtualisierung (bzw. Proxmox) zu passen:

apt-get update: procps ... start: Job failed to start

Seeing an error message during a server upgrade is something you don't want to see - but it seems many people are hit by that Ubuntu bug. Seems my systems were hit because I use OpenVZ (or, better said, Proxmox) for virtualizing my servers.

In the bugreport comments #5 and #11 you'll find the solution: comment out kernel.kptr_restrict = 1 or (re)move the file /etc/sysctl.d/10-kernel-hardening.conf

Now the update process can complete :)

Gentoo as OpenVZ guest - UDEV Problems

During the last weeks I tried to skip the udev update on my Gentoo-OpenVZ- guests (which are running since some years), because the needed kernel versio for OpenVZ-host systems simply doesn't exists. Now I searched for the perfect solution, tried some others - and found the nicest in the in the German Gentoo-Wiki:

Stop udev from starting during system boot:

Gentoo als OpenVZ Gast - UDEV Probleme

In den letzten Wochen nervte das anstehende udev-Update bei meinen Gentoo-OpenVZ-Gästen (die schon einige Jahre lang laufen), da die benötigte Kernel-Version für OpenVZ-Hostsysteme schlicht noch nicht existiert. In den weiten des Internets habe ich nun die "schönste" Lösung zu diesem Problem im deutschen Gentoo-Wiki gefunden:

Damit Udev nicht während dem Systemstart gestartet wird, folgende Zeilen eingeben:

Windows Vista - weniger Neustarts

Tja, Windows Vista (bzw. vorher als Longhorn bekannt) hat mir ja schon viel zu denken gegeben: Zuerst war von einem neuen Dateisystem die Rede, WinFS, hab mich darüber damals schlau gemacht - und ein halbes Jahr später hieß es, es kommt leider doch nicht beim Longhorn, sondern erst bei dessen Nachfolger.

Das Dateisystem wäre wahrscheinlich von der Geschwindigkeit (und eventuell auch von der Sicherheit) vergleichbar mit ReiserFS 3, naja - unter Linux gibts ja schon Reiser4, und wer weiß, ob M$ Windows da nicht schlecht ausgeschaut hätte. Doch nun zum eigentlichen Grund meines Blog-Eintrags:
Microsoft will ein neues Feature ins Windows Vista integrieren, einen sogenannten "Restart Manager". Dieser soll zum Einsatz kommen, wenn neue Software oder Teile des Betriebssystem upgedatet werden, und einen Neustart des PCs in vielen Fällen unnötig machen.

Interessant, oder ? Kennen wir das irgendwie nicht von Linux, nur daß man nur neu starten muß, um ein Kernel Upgrade durchzuführen ? (Es gibt wirklich kaum einen anderen Grund, einen Linux-PC neu zu starten)...

Naja, auch wenns hier Linuxlovers.at heißt, so ein Feature ist sicher mal was neues, und viele unwissende Windows-User werden eventuell auch glauben, wie viel besser Windows im Vergleich zu anderen Betriebssystemen ist, naja - jeder wie er/sie meint

originaler Artikel auf eWeek (englisch)

Virtueller PC mit Qemu

Auch ein kompletter Linuxlover wie ich muß manchmal mit Windows Programmen arbeiten. Viele davon funktionieren ja schon recht gut mit wine, für Spiele wäre natürlich Cedaga / Point2Play empfehlenswert. Doch was ist mit einigen Microprozessor-Developer Tools und ähnlichem ? Ins Windows starten ist bei dual-boot Systemen natürlich leicht möglich, aber auch nicht die sauberste Lösung.

VmWare wäre interessant, doch wegen ein paar Stunden Nutzung pro Monat um den Preis übertrieben. Vor kurzem hab ich Qemu gefunden, unter Gentoo mittels emerge leicht zu installieren, bei Zenwalk (und sicher den meißten anderen Distro's) mittels "händischer Source-Installation" auch kein großes Problem.

Interessant ist, das Qemu selbst OpenSource ist, der Beschleuniger Kqemu jedoch unter einen speziellen "as-is" Lizenz (gratis bei reiner Privat-Nutzung) zum Download angeboten wird. Mit Kqemu, dem Kernel-Modul und richtig eingestelltem /dev/kqemu läuft der virtuelle PC dann recht schnell, kleiner Tip noch: keine ntfs-Partitionen erstellen

Falls jemand Probleme beim installieren haben sollte, einfach mal ne Anfrage ins Forum schreiben... Ich habe auf meinen 2 PCs übrigens die Version 0.72 installiert.

Links:
Anleitung auf LinuxQuestions.org (englisch)
Qemu Homepage (englisch)
Screenshot während der Installation

Intel's Hyperthreading

Anscheinend ist Intel's Hyperthreading (HT) Technologie doch nicht immer so gut, wie vom Hersteller behauptet - Entwickler von SQL Datenbankserver und Citrix Terminal Server haben dies zumindest gestern bestätigt. Sobald zum Beispiel der SQL Server stark belastet wird, steigt zwar die CPU-Last, doch die Geschwindigkeit der Anwendungen wird eindeutig langsamer (im Vergleich zu deaktiviertem HT).

Dabei wurde Hyperthreading genau aus diesem Grund entwickelt: Hyperthreading erlaubt bestimmten Teilen der CPU verschiedenen Code gleichzeitig auszuführen, was laut Intel (und normalerweise auch logischerweise) zu besserer Performance führen sollte.

Also kann ich nur empfehlen: Bei Intel-HT Prozessoren mal ausprobieren, ob das deaktivieren nicht einen Geschwindigkeitsvorteil bringt (ich bleib übrigens AMD treu )

Links:
Artikel auf zdnet (englisch)
Artikel & Diskussion auf /. (auch englisch)

Update (18:45):  Nach noch mehr Recherchen fand ich nun heraus, dass das Problem vor allem Microsoft Systeme betrifft. Anscheinend "versteht" der Windows-Sheduler kein Hyperthreading, kann dies also nicht richtig ansprechen. Für Server sind halt Linux-Distro's wie Gentoo optimal, fast jedes Programm - Kernel, CPU-Sheduler (mehrere zur Auswahl), alles wird bei richtiger Installation für die vorhandene Hardware optimiert.