software

Android Tools on Ubuntu 12.10

If you are sometimes installing custom ROMs and/or debug over USB, you had to install the full Android SDK manually or add a PPA. Now, on Ubuntu 12.10 thats much easier: In the Ubuntu Software Center are the two most needed tools - search for "Android", click on "technical items" on the left lower corner, and install "android-tools-adb" and "android-tools-fastboot".

Even faster with terminal:

Android Tools unter Ubuntu 12.10

Wenn man wie ich hin und wieder an Android-Geräten herumbastelt (Custom ROMs installiert und vielleicht noch ein wenig Debugging), musste man meist die komplette Android SDK manuell installieren (oder den Umweg über ein PPA nehmen). Ab Ubuntu 12.10 geht das jetzt einfacher: Im Ubuntu Software Center finden sich die 2 wichtigsten Tools - nach "Android" suchen, "Technische Dateien" links unten aktivieren, und "android-tools-adb" sowie "android-tools-fastboot" installieren.

Noch schneller geht das natürlich mit dem Terminal:

Microsoft und Softwarepatente

Was soll ich nur sagen, außer "Hilfe - jetzt geht das schon wieder los" *g*... Eigentlich dachte ich Ende 2005, dass der lange Kampf gegen Softwarepatente in der EU endlich vorbei ist, und -angeblich- auch internationale OpenSource-Hersteller kaum in Patentstreite verwickelt werden, doch leider hört man schon wieder böse Stimmen, diesmal von Microsoft:

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat in einem Interview leichte Andeutungen gemacht, eventuell gegen Linux (Hersteller und Anwender) vorzugehen. Teile von Linux würden nach amerikanischem (Software-)Patentrecht eindeutig als Microsoft's geistiges Eigentum angesehen werden, da hier ja nicht die Methode patentiert wird, wie man z.b. auf ein Fat-Dateisystem schreibt, sondern nur die Idee. In Amerika haben sich die Konzerne mit Patentklagen überhäuft, Millionen-Beträge wurden bezahlt, teilweise waren sogar Handy-Dienste nicht aktiv (siehe Blackberry *fg*), seitedem dieses Patentrecht in Kraft getreten ist. Soll das wirklich in der EU genauso schlimm werden ? Alle KMU's, die Software herstellen, würden bald vom Markt verschwinden.

Ich kann nur hoffen, dass die EU in diesem Fall auch hart bleibt, man muß nicht immer alles den Ami's nachmachen... falls doch, wird Linux wahrscheinlich immer mehr auf den Asiatischen Kontinent gedrängt, und ich werde irgendwann auswandern müssen (Windows hab ich nur noch auf einem Notebook, für diverse Microprozessor-Programmierumgebungen und Worms Mayhem *fg*)

Links:

futurezone.orf.at
Forbes.com (Interview, englisch)
Florian Müller's Blog

Windows Vista - weniger Neustarts

Tja, Windows Vista (bzw. vorher als Longhorn bekannt) hat mir ja schon viel zu denken gegeben: Zuerst war von einem neuen Dateisystem die Rede, WinFS, hab mich darüber damals schlau gemacht - und ein halbes Jahr später hieß es, es kommt leider doch nicht beim Longhorn, sondern erst bei dessen Nachfolger.

Das Dateisystem wäre wahrscheinlich von der Geschwindigkeit (und eventuell auch von der Sicherheit) vergleichbar mit ReiserFS 3, naja - unter Linux gibts ja schon Reiser4, und wer weiß, ob M$ Windows da nicht schlecht ausgeschaut hätte. Doch nun zum eigentlichen Grund meines Blog-Eintrags:
Microsoft will ein neues Feature ins Windows Vista integrieren, einen sogenannten "Restart Manager". Dieser soll zum Einsatz kommen, wenn neue Software oder Teile des Betriebssystem upgedatet werden, und einen Neustart des PCs in vielen Fällen unnötig machen.

Interessant, oder ? Kennen wir das irgendwie nicht von Linux, nur daß man nur neu starten muß, um ein Kernel Upgrade durchzuführen ? (Es gibt wirklich kaum einen anderen Grund, einen Linux-PC neu zu starten)...

Naja, auch wenns hier Linuxlovers.at heißt, so ein Feature ist sicher mal was neues, und viele unwissende Windows-User werden eventuell auch glauben, wie viel besser Windows im Vergleich zu anderen Betriebssystemen ist, naja - jeder wie er/sie meint

originaler Artikel auf eWeek (englisch)

Windows vs. Linux

Der Kampf Microsoft's, Kunden zu halten, dauert nun schon mehrere Jahre - und ist sicher noch lange nicht vorbei. Eine von Microsoft mitfinanzierte Firma veröffentlichte heuer eine Studie, die nach einigen "Nachbearbeitungen" belegen sollte, das M$ Windows sicherer im Vergleich zu Linux ist, ein besseres Update-Service besitzt, und auch bei großen Firmen günstiger als Linux ist.

Wer dies glaubt, ist meiner Meinung selber schuld. Seit einiger Zeit gibt es z.B. eine komplette Website von Novell, die ein wenig mehr Licht in die Linux - Windows Unterschiede bringt, und hier sieht man, das die Studie von Microsoft nicht so ganz der Wahrheit entsprechen kann.
Gestern wurde außerdem bekannt, daß Lockheed Martin Space Systems für ihre neue Luftraum-Überwachung auch ein Linux einsetzt, da nur dieses in der Lage war, auch die extremsten Software-Tests ohne Fehler zu bestehen (Hier der Artikel von /.).

Auch die Idee von Microsoft, das neue Microsoft Office XML-Format-Schema zu veröffentlichen, ist ein wenig spät gekommen. Es gibt schon ein offenes Office XML-Format von oasis-Standarts (teilweise auch von Microsoft unterstützt!!), welches sogar seit 30.9.05 auf seine ISO-Zertifizierung wartet, da wäre es doch netter zu sagen: Unser nächstes Microsoft Office wird den Oasis-Standart unterstützen

Und wenn jemand noch mehr über Microsoft wissen will, hier ist eine nette Buchbeschreibung des Buches "Just say no to Microsoft" zu lesen - sehr informativ, kann ich nur sagen }:) 

 Mein Fazit: Wenn ein PC nur alle 2-3 Tage oder seltener benutzt wird, kaum am Internet angeschlossen ist, dann ist es ziemlich egal, ob man Windows oder anderes verwendet. Wenn man den PC nur zum Spielen verwendet, sollte man sich eventuell den Kauf einer Konsole überlegen *fg* - und falls beides nicht zutrifft, viele Spiele laufen auch recht gut unter Linux, und spezielle Windows-Software kann noch immer mittels Qemu oder wine relativ leicht unter Linux verwendet werden.

EULA - nur schnell durchgeklickt ?

Tja, das berühmte End User License Agreement - von vielen nur schnell durchgeklickt, kaum jemand liest sich je komplett durch, was da so drinnen steht. Sollte man aber, denn was manche Softwarehersteller verlangen, ist teilweise unrealistisch, und viele Regeln werden andauernd gebrochen.

Auf /. fand ich heute einen netten Bericht über einen Artikel von Aaren McKenna, einem der fleißigen Leute von tomshardware.com, der ein paar Bestimmungen einiger Eula's analysiert hat. Hier ein paar Beispiele:

Microsoft XML und SQL Server -Eula's beinhalten zum Beispiel, daß man als Benutzer dieser Software ohne Microsoft's schriftlichem Einverständnis keine Benchmark Tests veröffentlichen darf. MS scheint hier sehr von der eigenen Software überzeugt zu sein .

Claria, mit dem netten Programm Gain Gator, verpflichtet mittels Eula jeden Benutzer, daß dieser nie in ihr Programm (sowie darauf aufbauende) eingreift, und daß man keinerelei Einfluß auf den Datenverkehr zwischen dem Programm und dem Werbe-Server vornimmt, nichteinmal überwacht/gelesen darf man dies (wenn ich schon BigBrother am PC habe, will ich wenigstens wissen, was die über mich erfahren - also für mich heißt das: Finger weg).

Einen Eula haben die meißten PC User schon mal durchgelesen (bzw. überflogen): Den Windows XP Eula. Und auf welchen interessanten Absatz kommt man hier ? Microsoft lehnt jede Garantie auf alle Schäden am PC ab, sobald irgendeine Software, die nicht von Microsoft stammt, auch installiert ist (ich hoffe ich habe das sinngemäß richtig übersetzt).

 

Da stellt sich nur noch die Frage, wie EULA's vor Gericht halten, Aaren McK meinte dazu, daß er bzw. die Seite tomshardware.com seit Jahren Benchmarks veröffentlicht, und noch nie geklagt wurde. Man darf gespannt sein, was sich Softwarefirmen noch einfallen lassen

 Links: (alle Sites auf Englisch)
Artikel auf Slashdot
Artikel auf TG Daily
tomshardware.com

Arch Linux

Anscheinend hab ich endlich die richtige Linux-Distribution für meinen Desktop-PC gefunden, Arch Linux - i686 optimiert, schlank (wenig Standart-Packete), flexibles Packet-Management (mit "pacman"), fast immer die aktuellste Software verfügbar, und für mich besonders wichtig: auch sehr gut bei "Install - from - source"-Angelegenheiten.

Für Arch Linux gibt es auch viele Community-Packete, oder Packete (mit Quellen für den Packetmanager) von anderen Benutzern. Selbsterstellte Packete können auch leicht an andere weitergegeben, dadurch ist selbst Enlightenment 17 (e17-cvs auf fouiny_repo, einfach im ArchLinux-Forum suchen) meißt am letzten Stand.
Meine TV-Karte hab ich entgültig aus meinem Rechner verbannt, was nicht genutzt wird, und nur Resourcen braucht, kommt weg - und Soundkartenmässig werd ich nun auf eine Creative Audigy 2 umsteigen - damit Hardwaremixing endlich funktioniert.

Links:
Arch Linux
Arch Linux Wiki
Arch Linux Forum
Arch Linux Packete
ein deutsches Forum: Arch Linux Germany

Ubuntu Linux

Tja, ich hab mal wieder eine neue Linux Distribution für mein Notebook und meinen Tower gesucht. Ubuntu Breezy 5.10 (Colony 4 - sozusagen eine Beta-Version) sah am interessantesten aus.

 

Ubuntu hat sowohl auf meinem Notebook (Acer Ferrari 3000LMi) sowie meinem normalen PC fast die ganze Hardware automatisch korrekt erkannt und konfiguriert. Für normale Workstation-Pc's ist es wirklich zu empfehlen (natürlich besser auf die Breezy 5.10 Final warten) - sehr große Software-Wahl über den Synaptic Packetmanager (ich verwende zusätzlich zu den Standart-Quellen noch "universe"), viele kleine Bugs aus früheren Versionen behoben (vor allem die Aktualisierung des Gnome-Menü's scheint endlich gut zu funktionieren), und auch die Ati- sowie Nvidia-Treiber können über den Packetmanager leicht installiert werden (oder mithilfe des neuen Ati-Binary-Installer).

Ubuntuusers.de - deutsche Site mit Wiki und Forum
Ubuntu.com - Die offizielle Homepage von Ubuntu, News, Wiki, ...
Ubuntuforums.org - Großes Forum