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Root for Xperia P ICS and many more Android phones

This week bin4ry from theXDA-forum released a nice ROOT-method for many ICS-Android phones, working with a Windows computer. Because I'm almost only on Linux, I've ported his tool to Linux: Root MANY Android for Linux.

Tested it with my Xperia P without problems, hopefully my ported script helps others too :-)

Root für Xperia P ICS und weitere Androiden

Diese Woche hat bin4ry vom XDA-Forum eine schöne ROOT-Methode für einige ICS-Androiden unter Windows veröffentlicht. Da ich ja fast nur unter Linux zuhause bin, habe ich seine Methode für Linux adaptiert: Root MANY Android for Linux.

Mit meinem Xperia P hat dies einwandfrei funktioniert, und ich hoffe meine kleine Script-Portierung hilft auch anderen :-)

Microsoft und Softwarepatente

Was soll ich nur sagen, außer "Hilfe - jetzt geht das schon wieder los" *g*... Eigentlich dachte ich Ende 2005, dass der lange Kampf gegen Softwarepatente in der EU endlich vorbei ist, und -angeblich- auch internationale OpenSource-Hersteller kaum in Patentstreite verwickelt werden, doch leider hört man schon wieder böse Stimmen, diesmal von Microsoft:

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat in einem Interview leichte Andeutungen gemacht, eventuell gegen Linux (Hersteller und Anwender) vorzugehen. Teile von Linux würden nach amerikanischem (Software-)Patentrecht eindeutig als Microsoft's geistiges Eigentum angesehen werden, da hier ja nicht die Methode patentiert wird, wie man z.b. auf ein Fat-Dateisystem schreibt, sondern nur die Idee. In Amerika haben sich die Konzerne mit Patentklagen überhäuft, Millionen-Beträge wurden bezahlt, teilweise waren sogar Handy-Dienste nicht aktiv (siehe Blackberry *fg*), seitedem dieses Patentrecht in Kraft getreten ist. Soll das wirklich in der EU genauso schlimm werden ? Alle KMU's, die Software herstellen, würden bald vom Markt verschwinden.

Ich kann nur hoffen, dass die EU in diesem Fall auch hart bleibt, man muß nicht immer alles den Ami's nachmachen... falls doch, wird Linux wahrscheinlich immer mehr auf den Asiatischen Kontinent gedrängt, und ich werde irgendwann auswandern müssen (Windows hab ich nur noch auf einem Notebook, für diverse Microprozessor-Programmierumgebungen und Worms Mayhem *fg*)

Links:

futurezone.orf.at
Forbes.com (Interview, englisch)
Florian Müller's Blog

WMF - Sicherheitslücke im Wine

Tja, anscheinend ist Linux & BSD doch für den Desktopeinsatz geeignet, da sogar die WMF - Sicherheitslücke von Microsoft Windows (98 - XP) im wine, einer open source Windows API für X, integriert ist. Dafür gibt es leider derzeit noch keinen Patch (Anm.: es ist auch viel schwieriger, als Virus bzw. Angreifer die Sicherheitslücke im wine zu verwenden).

Diese ungewohnte Situation bringt mich jedoch zu einer interessanten Frage:
Wenn ein Betriebssystem nicht gepachte Sicherheitslücken aufweist, sollen dann die Emulatoren-Entwickler diese mitintegrieren, oder als "mögliche Inkompatibilität" kennzeichnen ? 

Die Windows-Sicherheitslücke hat in den letzten Tagen für viel Aufregung gesucht, da Microsoft den Patch erst am 10.1. herausgeben wollte. Für Windows ME/98/... gibt es keinen offiziellen Microsoft Patch... warum nur

Links:
Information über die Sicherheitslücke von secunia.com (englisch)
Artikel auf /. (englisch)

Windows Vista - weniger Neustarts

Tja, Windows Vista (bzw. vorher als Longhorn bekannt) hat mir ja schon viel zu denken gegeben: Zuerst war von einem neuen Dateisystem die Rede, WinFS, hab mich darüber damals schlau gemacht - und ein halbes Jahr später hieß es, es kommt leider doch nicht beim Longhorn, sondern erst bei dessen Nachfolger.

Das Dateisystem wäre wahrscheinlich von der Geschwindigkeit (und eventuell auch von der Sicherheit) vergleichbar mit ReiserFS 3, naja - unter Linux gibts ja schon Reiser4, und wer weiß, ob M$ Windows da nicht schlecht ausgeschaut hätte. Doch nun zum eigentlichen Grund meines Blog-Eintrags:
Microsoft will ein neues Feature ins Windows Vista integrieren, einen sogenannten "Restart Manager". Dieser soll zum Einsatz kommen, wenn neue Software oder Teile des Betriebssystem upgedatet werden, und einen Neustart des PCs in vielen Fällen unnötig machen.

Interessant, oder ? Kennen wir das irgendwie nicht von Linux, nur daß man nur neu starten muß, um ein Kernel Upgrade durchzuführen ? (Es gibt wirklich kaum einen anderen Grund, einen Linux-PC neu zu starten)...

Naja, auch wenns hier Linuxlovers.at heißt, so ein Feature ist sicher mal was neues, und viele unwissende Windows-User werden eventuell auch glauben, wie viel besser Windows im Vergleich zu anderen Betriebssystemen ist, naja - jeder wie er/sie meint

originaler Artikel auf eWeek (englisch)

Windows vs. Linux

Der Kampf Microsoft's, Kunden zu halten, dauert nun schon mehrere Jahre - und ist sicher noch lange nicht vorbei. Eine von Microsoft mitfinanzierte Firma veröffentlichte heuer eine Studie, die nach einigen "Nachbearbeitungen" belegen sollte, das M$ Windows sicherer im Vergleich zu Linux ist, ein besseres Update-Service besitzt, und auch bei großen Firmen günstiger als Linux ist.

Wer dies glaubt, ist meiner Meinung selber schuld. Seit einiger Zeit gibt es z.B. eine komplette Website von Novell, die ein wenig mehr Licht in die Linux - Windows Unterschiede bringt, und hier sieht man, das die Studie von Microsoft nicht so ganz der Wahrheit entsprechen kann.
Gestern wurde außerdem bekannt, daß Lockheed Martin Space Systems für ihre neue Luftraum-Überwachung auch ein Linux einsetzt, da nur dieses in der Lage war, auch die extremsten Software-Tests ohne Fehler zu bestehen (Hier der Artikel von /.).

Auch die Idee von Microsoft, das neue Microsoft Office XML-Format-Schema zu veröffentlichen, ist ein wenig spät gekommen. Es gibt schon ein offenes Office XML-Format von oasis-Standarts (teilweise auch von Microsoft unterstützt!!), welches sogar seit 30.9.05 auf seine ISO-Zertifizierung wartet, da wäre es doch netter zu sagen: Unser nächstes Microsoft Office wird den Oasis-Standart unterstützen

Und wenn jemand noch mehr über Microsoft wissen will, hier ist eine nette Buchbeschreibung des Buches "Just say no to Microsoft" zu lesen - sehr informativ, kann ich nur sagen }:) 

 Mein Fazit: Wenn ein PC nur alle 2-3 Tage oder seltener benutzt wird, kaum am Internet angeschlossen ist, dann ist es ziemlich egal, ob man Windows oder anderes verwendet. Wenn man den PC nur zum Spielen verwendet, sollte man sich eventuell den Kauf einer Konsole überlegen *fg* - und falls beides nicht zutrifft, viele Spiele laufen auch recht gut unter Linux, und spezielle Windows-Software kann noch immer mittels Qemu oder wine relativ leicht unter Linux verwendet werden.

Virtueller PC mit Qemu

Auch ein kompletter Linuxlover wie ich muß manchmal mit Windows Programmen arbeiten. Viele davon funktionieren ja schon recht gut mit wine, für Spiele wäre natürlich Cedaga / Point2Play empfehlenswert. Doch was ist mit einigen Microprozessor-Developer Tools und ähnlichem ? Ins Windows starten ist bei dual-boot Systemen natürlich leicht möglich, aber auch nicht die sauberste Lösung.

VmWare wäre interessant, doch wegen ein paar Stunden Nutzung pro Monat um den Preis übertrieben. Vor kurzem hab ich Qemu gefunden, unter Gentoo mittels emerge leicht zu installieren, bei Zenwalk (und sicher den meißten anderen Distro's) mittels "händischer Source-Installation" auch kein großes Problem.

Interessant ist, das Qemu selbst OpenSource ist, der Beschleuniger Kqemu jedoch unter einen speziellen "as-is" Lizenz (gratis bei reiner Privat-Nutzung) zum Download angeboten wird. Mit Kqemu, dem Kernel-Modul und richtig eingestelltem /dev/kqemu läuft der virtuelle PC dann recht schnell, kleiner Tip noch: keine ntfs-Partitionen erstellen

Falls jemand Probleme beim installieren haben sollte, einfach mal ne Anfrage ins Forum schreiben... Ich habe auf meinen 2 PCs übrigens die Version 0.72 installiert.

Links:
Anleitung auf LinuxQuestions.org (englisch)
Qemu Homepage (englisch)
Screenshot während der Installation

Intel's Hyperthreading

Anscheinend ist Intel's Hyperthreading (HT) Technologie doch nicht immer so gut, wie vom Hersteller behauptet - Entwickler von SQL Datenbankserver und Citrix Terminal Server haben dies zumindest gestern bestätigt. Sobald zum Beispiel der SQL Server stark belastet wird, steigt zwar die CPU-Last, doch die Geschwindigkeit der Anwendungen wird eindeutig langsamer (im Vergleich zu deaktiviertem HT).

Dabei wurde Hyperthreading genau aus diesem Grund entwickelt: Hyperthreading erlaubt bestimmten Teilen der CPU verschiedenen Code gleichzeitig auszuführen, was laut Intel (und normalerweise auch logischerweise) zu besserer Performance führen sollte.

Also kann ich nur empfehlen: Bei Intel-HT Prozessoren mal ausprobieren, ob das deaktivieren nicht einen Geschwindigkeitsvorteil bringt (ich bleib übrigens AMD treu )

Links:
Artikel auf zdnet (englisch)
Artikel & Diskussion auf /. (auch englisch)

Update (18:45):  Nach noch mehr Recherchen fand ich nun heraus, dass das Problem vor allem Microsoft Systeme betrifft. Anscheinend "versteht" der Windows-Sheduler kein Hyperthreading, kann dies also nicht richtig ansprechen. Für Server sind halt Linux-Distro's wie Gentoo optimal, fast jedes Programm - Kernel, CPU-Sheduler (mehrere zur Auswahl), alles wird bei richtiger Installation für die vorhandene Hardware optimiert.

EULA - nur schnell durchgeklickt ?

Tja, das berühmte End User License Agreement - von vielen nur schnell durchgeklickt, kaum jemand liest sich je komplett durch, was da so drinnen steht. Sollte man aber, denn was manche Softwarehersteller verlangen, ist teilweise unrealistisch, und viele Regeln werden andauernd gebrochen.

Auf /. fand ich heute einen netten Bericht über einen Artikel von Aaren McKenna, einem der fleißigen Leute von tomshardware.com, der ein paar Bestimmungen einiger Eula's analysiert hat. Hier ein paar Beispiele:

Microsoft XML und SQL Server -Eula's beinhalten zum Beispiel, daß man als Benutzer dieser Software ohne Microsoft's schriftlichem Einverständnis keine Benchmark Tests veröffentlichen darf. MS scheint hier sehr von der eigenen Software überzeugt zu sein .

Claria, mit dem netten Programm Gain Gator, verpflichtet mittels Eula jeden Benutzer, daß dieser nie in ihr Programm (sowie darauf aufbauende) eingreift, und daß man keinerelei Einfluß auf den Datenverkehr zwischen dem Programm und dem Werbe-Server vornimmt, nichteinmal überwacht/gelesen darf man dies (wenn ich schon BigBrother am PC habe, will ich wenigstens wissen, was die über mich erfahren - also für mich heißt das: Finger weg).

Einen Eula haben die meißten PC User schon mal durchgelesen (bzw. überflogen): Den Windows XP Eula. Und auf welchen interessanten Absatz kommt man hier ? Microsoft lehnt jede Garantie auf alle Schäden am PC ab, sobald irgendeine Software, die nicht von Microsoft stammt, auch installiert ist (ich hoffe ich habe das sinngemäß richtig übersetzt).

 

Da stellt sich nur noch die Frage, wie EULA's vor Gericht halten, Aaren McK meinte dazu, daß er bzw. die Seite tomshardware.com seit Jahren Benchmarks veröffentlicht, und noch nie geklagt wurde. Man darf gespannt sein, was sich Softwarefirmen noch einfallen lassen

 Links: (alle Sites auf Englisch)
Artikel auf Slashdot
Artikel auf TG Daily
tomshardware.com

Einen PC mit Linux vorinstalliert kaufen ?

John H. Terpstra veröffentlichte gestern drei Artikel auf searchopensource.com, in dem er einige der Probleme aufzeigt, warum Linux auf den meißten Endverbraucher-PCs kaum zu finden ist.

Da die Artikel - wie meißtens - nur auf Englisch verfügbar ist, hier eine kurze Zusammenfassung:

Teil 1: Zwei Bekannte von J.H. Terpstra wollen einen Laptop mit Linux kaufen. Nach langem Suchen im Internet, und der Erkenntnis dass ein tragbarer Computer mit Linux meißt teurer ist, als einer mit Windows vorinstalliert, entscheiden sich beide für ein günstigeres "Windows"-Notebook.
Windows ist schnell durch Linux ersetzt, doch nun folgen die nächsten Probleme: WLan-Treiber funktionieren kaum, bei einem der zwei Laptops gibt es Grafiktreiberprobleme, und das obwohl sich beide für ein professionelles Linux (Suse 9.3/64bit bzw. Suse 10.0/32bit) entschieden haben.
Anmerkung: Ich bin ja eher bei den schlanken, anpassbaren Linux-Distro's zu hause, Suse hat mich noch nie interessiert - wahrscheinlich hab ich deshalb bis jetzt bei jedem Laptop WLan zum laufen gebracht .

Teil 2:  Hier werden einige Fragen gestellt - Warum sind PCs mit Windows oft günstiger als Linux-PCs, warum werden von vielen Händlern nur PCs mit Windows angeboten, warum entscheiden sich Hersteller, Geld für Microsoft-Zertifikate für ihre Treiber zu zahlen, und verzichten auf die Entwicklung von Linux-Treibern ?
Wobei ein kleiner Hoffnungsschimmer nicht vergessen werden darf: Es gibt einige PCs am amerikanischen Markt mit Linspire vorinstalliert.
Anmerkung: Ich kann nur hoffen, daß andere Händler dem Linspire-Beispiel folgen, denn solang die meißten PC-User nur Windows in den Geschäften sehen, kann sich Linux nur sehr schwer auf Desktops ausbreiten (als Server-Betriebssystem ist Linux ja sehr weit verbreitet, wer will schon einen Server mit einem Betriebssystem voller Fehler )

Teil 3: Was bringt die Zukunft ? Kann es sein, daß China immer mehr auf Linux setzt, eventuell die chinesischen Hersteller merken, wie sie große US-Konzerne mit Hilfe von Linux vom Markt drängen können, etwa so wie sie es mit der Textilindustrie schon geschafft haben ? Anscheinend bereiten sich einige Konzerne schon auf Linux vor, z.b. Novell kaufte Suse Linux, und brachte ein wenig später OpenSuse heraus, also ein Gratis-Suse.
Was kann man tun, um Linux voranzutreiben ? Als normaler PC-User kannst du deinen Händler sagen, du willst den nächsten PC mit Linux kaufen, wenn er dir nichts anbieten kann, gehst du zu einem anderen Händler. Und als IT-Professional: Spread the word - Free your mind and your OS will follow

Wer ist John H. Terpstra ? Er ist " chief technology officer" von PrimaStasys Inc., und Mitglied von SearchOpenSource.com. Außerdem ist er der Author von "Samba-3 by Example: Practical Exercises to Successful Deployment, 2nd Edition" und "The Official Samba-3 HOWTO and Reference Guide, 2nd Edition".

Links:
Stopping Linux desktop adoption sabotage: Part 1, Part 2, Part 3
Artikel auf Slashdot
OpenSuse

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