Es ist wieder soweit - neues Jahr, neuer LinuxDay, und diesmal bin ich das erste mal nicht nur unter den Besuchern, sondern auch als Vortragender - wer sich meinen Vortrag über 3D-Desktops ansehen will, ich werde ihn am 28.2. von 13:30 bis 14:30 in der Universität Klagenfurt abhalten :-)
Weitere Informationen auf linuxday2007.tk
Linux
Seit gut 2 Jahren läuft auf dem Server, der auch jabber.linuxlovers.at bereitstellt, ein kleiner Client vom Uptime Project. Ich habe in den letzten Nächten ein wenig an einem Php-Script gebastelt, um die aktuellen Stats des Servers auszulesen und anzuzeigen - das Ergebniss sieht man hier:
Vor ca. einem halben Jahr hab ich das erste Mal Enlightenment DR17 ausprobiert, damals war leider vieles sehr instabil, und Teile des modular aufgebauten Windowmanagers stürzten immer wieder ab. Gestern hab ichs wieder mal probiert - Enlightenment rocks
Tja, anscheinend ist Linux & BSD doch für den Desktopeinsatz geeignet, da sogar die WMF - Sicherheitslücke von Microsoft Windows (98 - XP) im wine, einer open source Windows API für X, integriert ist. Dafür gibt es leider derzeit noch keinen Patch (Anm.: es ist auch viel schwieriger, als Virus bzw. Angreifer die Sicherheitslücke im wine zu verwenden).
Der Kampf Microsoft's, Kunden zu halten, dauert nun schon mehrere Jahre - und ist sicher noch lange nicht vorbei. Eine von Microsoft mitfinanzierte Firma veröffentlichte heuer eine Studie, die nach einigen "Nachbearbeitungen" belegen sollte, das M$ Windows sicherer im Vergleich zu Linux ist, ein besseres Update-Service besitzt, und auch bei großen Firmen günstiger als Linux ist.
Auch ein kompletter Linuxlover wie ich muß manchmal mit Windows Programmen arbeiten. Viele davon funktionieren ja schon recht gut mit wine, für Spiele wäre natürlich Cedaga / Point2Play empfehlenswert. Doch was ist mit einigen Microprozessor-Developer Tools und ähnlichem ? Ins Windows starten ist bei dual-boot Systemen natürlich leicht möglich, aber auch nicht die sauberste Lösung.
Anscheinend ist Intel's Hyperthreading (HT) Technologie doch nicht immer so gut, wie vom Hersteller behauptet - Entwickler von SQL Datenbankserver und Citrix Terminal Server haben dies zumindest gestern bestätigt. Sobald zum Beispiel der SQL Server stark belastet wird, steigt zwar die CPU-Last, doch die Geschwindigkeit der Anwendungen wird eindeutig langsamer (im Vergleich zu deaktiviertem HT).
John H. Terpstra veröffentlichte gestern drei Artikel auf searchopensource.com, in dem er einige der Probleme aufzeigt, warum Linux auf den meißten Endverbraucher-PCs kaum zu finden ist.
Da die Artikel - wie meißtens - nur auf Englisch verfügbar ist, hier eine kurze Zusammenfassung:
Anscheinend hab ich endlich die richtige Linux-Distribution für meinen Desktop-PC gefunden, Arch Linux - i686 optimiert, schlank (wenig Standart-Packete), flexibles Packet-Management (mit "pacman"), fast immer die aktuellste Software verfügbar, und für mich besonders wichtig: auch sehr gut bei "Install - from - source"-Angelegenheiten.
Gestern und heute abend installierte Ich auf meinem Notebook Zenwalk Linux 1.2 . Ich hab mir diesmal die Arbeit gemacht, und ein nettes kleines Howto für Interessierte mitgeschrieben