letzter Blogeintrag auf Linuxlovers.at

Heute schrieb ich meinen vorläufig letzten Blogeintrag auf Linuxlovers.at, da ich in den letzten Monaten kaum die Zeit fand, schöne Einträge zu schreiben.
Ab nun gibts Neues über mich unregelmässig aktualisiert hier auf dieser Seite. Kommentare sind nun leider nicht mehr möglich, für Rückmeldungen nutzt also bitte eMail oder Jabber.

mein wahrscheinlich letzter Blog-Eintrag

Nachdem mein letzter Eintrag nun doch schon etwas älter ist (9 Monate ca.), haben sich sicher einige schon gedacht, dass ich keine Zeit oder Lust mehr habe, an meinem Blog weiterzuschreiben. Es liegt vor allem an der Zeit, und daran, dass selbst die österr. Futurezone schon relativ schnell ist, Beiträge von Slashdot aufzugreifen

Da ich aber noch immer gern hin und wieder kurze Info's über Sachen, die mich bewegen, ins WWW schreiben will, habe ich eine neue kleine private Homepage (ist seit einem Monat in Arbeit, und noch immer nicht ganz fertig - ich hatte heuer vor allem etwas - einen rießigen Zeitmangel *g*).
Interessierte können ja vorsichtig mal auf den Link hier klicken: bytehal.de/nik

rXSM aktiviert

Soeben habe ich meine rXSM-Installation dazu gebracht, diese Seite zu verwalten. Rectang's XSM hat gegenüber CMS den riesigen Vorteil, nur die generierten Webseiten auf den Webspace zu laden, und dadurch wird der Server viel weniger belastet.
In weiterer Folge sollten bald auch andere User-Seiten von bytehal.de mittels rXSM verwaltet werden, ich sag mal lieber: schauen wir mal ;)

Microsoft und Softwarepatente

Was soll ich nur sagen, außer "Hilfe - jetzt geht das schon wieder los" *g*... Eigentlich dachte ich Ende 2005, dass der lange Kampf gegen Softwarepatente in der EU endlich vorbei ist, und -angeblich- auch internationale OpenSource-Hersteller kaum in Patentstreite verwickelt werden, doch leider hört man schon wieder böse Stimmen, diesmal von Microsoft:

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat in einem Interview leichte Andeutungen gemacht, eventuell gegen Linux (Hersteller und Anwender) vorzugehen. Teile von Linux würden nach amerikanischem (Software-)Patentrecht eindeutig als Microsoft's geistiges Eigentum angesehen werden, da hier ja nicht die Methode patentiert wird, wie man z.b. auf ein Fat-Dateisystem schreibt, sondern nur die Idee. In Amerika haben sich die Konzerne mit Patentklagen überhäuft, Millionen-Beträge wurden bezahlt, teilweise waren sogar Handy-Dienste nicht aktiv (siehe Blackberry *fg*), seitedem dieses Patentrecht in Kraft getreten ist. Soll das wirklich in der EU genauso schlimm werden ? Alle KMU's, die Software herstellen, würden bald vom Markt verschwinden.

Ich kann nur hoffen, dass die EU in diesem Fall auch hart bleibt, man muß nicht immer alles den Ami's nachmachen... falls doch, wird Linux wahrscheinlich immer mehr auf den Asiatischen Kontinent gedrängt, und ich werde irgendwann auswandern müssen (Windows hab ich nur noch auf einem Notebook, für diverse Microprozessor-Programmierumgebungen und Worms Mayhem *fg*)

Links:

futurezone.orf.at
Forbes.com (Interview, englisch)
Florian Müller's Blog

www. ist veraltet ;)

So ca. würde ich "www. is depricated." übersetzten, die Überschrift einer Site, die ich vor kurzem gefunden habe. Diese etwas verwirrende Aussage hat jedoch einen guten Hintergrund : Warum wird in Internetadressen nochimmer oft ein www. verlangt ?

Bei E-Mail Adressen ist es ganz normal, dass man nicht .....@mail.gmx.net als Empfänger eingibt, sondern .....@gmx.net, da Emails über Port 25 empfangen werden, kann die Email (für den Sender) unsichtbar an den Mailserver weitergeleitet werden. Bei Internet-Url's weißt "http://" den Browser an, am Zielserver auf Port 80 nach einer Webseite zu suchen - eine extra Subdomain "www. ..." angeben zu müssen, ist also nicht wirklich sinnvoll.
Ich achte schon seit einigen Jahren darauf, dass jeder Server zumindest auch ohne www erreichbar ist ("Class A Domain"), und habe das vor einigen Tagen auf linuxlovers.at und np-edv.at noch verbessert: nun werden alle Anfragen von www.linuxlovers.at auf linuxlovers.at umgeleitet, dies ist laut Definition eine "Class B Domain". Für extreme Webmaster gäbe es noch den Status "Class C Domain", hier gäbe es dann keine Umleitung mehr von www.xyz.tld nach xyz.tld (nicht empfehlenswert).

Für Interessierte hier noch der Link:

Uptime-Project

Seit gut 2 Jahren läuft auf dem Server, der auch jabber.linuxlovers.at bereitstellt, ein kleiner Client vom Uptime Project. Ich habe in den letzten Nächten ein wenig an einem Php-Script gebastelt, um die aktuellen Stats des Servers auszulesen und anzuzeigen - das Ergebniss sieht man hier:

Vielen Dank an dieser Stelle an das Team von Uptime-Project für alles, vor allem für das php-Rohscript und die Bereitstellung der Daten als XML. Falls jemand Interesse an einer eigenen Grafik hat, einfach bei mir melden - 8 freie Plätze hätte ich noch, die Hintergrundgrafik sollte man jedoch selbst zeichnen können - und bezüglich Text & Textanordnung ist fast alles möglich.

Noch ein paar Anmerkungen: Uptime heißt nicht, dass die Internetverbindung dauernd besteht, oder bestimmte Dienste laufen, es geht nur um Neustarts. Da das Bild und der Jabber-Server mit der selben Internetanbindung arbeiten, wird das Bild hier nicht angezeigt, falls diese down ist (kommt jedoch sehr, sehr selten vor - 99% Internet-Uptime/Jahr ist fast garantiert).
Mein Server/Cron-Dienst startet den Uptime-Client nur 4mal am Tag, bei Workstations oder Testservern ist stündlich empfehlenswert. Das Bild wird bei mir nur jede Stunde aktualisiert, auch weil die Verbindung zum xml-Host auf 10 Verbindungen pro Stunde begrenzt ist - reicht mir aber völlig, wer die Minuten zählt, die er braucht um seinen PC neu zu starten, sollte sich ein anderes OS zulegen *fg*

Happy uptiming

Enlightenment dr17 - bald ein Release ?

Vor ca. einem halben Jahr hab ich das erste Mal Enlightenment DR17 ausprobiert, damals war leider vieles sehr instabil, und Teile des modular aufgebauten Windowmanagers stürzten immer wieder ab. Gestern hab ichs wieder mal probiert - Enlightenment rocks
Das installieren unter Gentoo Linux dauerte mit fast allen Modulen nichteinmal eine Stunde, einfach dem Howto im Gentoo-Wiki folgen, und bei etwaigen Problemen kurzmal im Gentoo-Forum die Suche benutzen (ich hatte das Problem, daß die Module nun einzeln installiert werden müssen - Ebuilds dafür fand ich hier - update: bitte nicht mehr diese Ebuilds benutzen, das e-module funktioniert wieder).
Warum Enlightenment ? Naja, mit KDE, Gnome, XFCE, war ich noch nie 100%ig zufrieden (auch meine Versuche mit Kde 4.0 und Gnome 2.12, als dieser noch weit von stable entfernt war, zeigten mir keinen Hoffnungsschimmer), und die Funktionen von E17 sind einfach genial.
Eine kurze Zusammenfassung:

  • animierter Hintergrund (natürlich gibt es auch statische)
  • viele Transparenz & Schatteneffekte, sowie Menü/Titelleisten-Animationen (je nach Theme)
  • einfaches Wechseln der Desktops
  • intuitive Bedienung
  • es gibt bereits viele Erweiterungen, und nach dem ersten Release kommen sicher noch einige dazu
  • macht das was ich will

Noch mehr nachzulesen findet man auf get-e, hier noch ein aktueller Screenshot:

WMF - Sicherheitslücke im Wine

Tja, anscheinend ist Linux & BSD doch für den Desktopeinsatz geeignet, da sogar die WMF - Sicherheitslücke von Microsoft Windows (98 - XP) im wine, einer open source Windows API für X, integriert ist. Dafür gibt es leider derzeit noch keinen Patch (Anm.: es ist auch viel schwieriger, als Virus bzw. Angreifer die Sicherheitslücke im wine zu verwenden).

Diese ungewohnte Situation bringt mich jedoch zu einer interessanten Frage:
Wenn ein Betriebssystem nicht gepachte Sicherheitslücken aufweist, sollen dann die Emulatoren-Entwickler diese mitintegrieren, oder als "mögliche Inkompatibilität" kennzeichnen ? 

Die Windows-Sicherheitslücke hat in den letzten Tagen für viel Aufregung gesucht, da Microsoft den Patch erst am 10.1. herausgeben wollte. Für Windows ME/98/... gibt es keinen offiziellen Microsoft Patch... warum nur

Links:
Information über die Sicherheitslücke von secunia.com (englisch)
Artikel auf /. (englisch)

Windows Vista - weniger Neustarts

Tja, Windows Vista (bzw. vorher als Longhorn bekannt) hat mir ja schon viel zu denken gegeben: Zuerst war von einem neuen Dateisystem die Rede, WinFS, hab mich darüber damals schlau gemacht - und ein halbes Jahr später hieß es, es kommt leider doch nicht beim Longhorn, sondern erst bei dessen Nachfolger.

Das Dateisystem wäre wahrscheinlich von der Geschwindigkeit (und eventuell auch von der Sicherheit) vergleichbar mit ReiserFS 3, naja - unter Linux gibts ja schon Reiser4, und wer weiß, ob M$ Windows da nicht schlecht ausgeschaut hätte. Doch nun zum eigentlichen Grund meines Blog-Eintrags:
Microsoft will ein neues Feature ins Windows Vista integrieren, einen sogenannten "Restart Manager". Dieser soll zum Einsatz kommen, wenn neue Software oder Teile des Betriebssystem upgedatet werden, und einen Neustart des PCs in vielen Fällen unnötig machen.

Interessant, oder ? Kennen wir das irgendwie nicht von Linux, nur daß man nur neu starten muß, um ein Kernel Upgrade durchzuführen ? (Es gibt wirklich kaum einen anderen Grund, einen Linux-PC neu zu starten)...

Naja, auch wenns hier Linuxlovers.at heißt, so ein Feature ist sicher mal was neues, und viele unwissende Windows-User werden eventuell auch glauben, wie viel besser Windows im Vergleich zu anderen Betriebssystemen ist, naja - jeder wie er/sie meint

originaler Artikel auf eWeek (englisch)

Windows vs. Linux

Der Kampf Microsoft's, Kunden zu halten, dauert nun schon mehrere Jahre - und ist sicher noch lange nicht vorbei. Eine von Microsoft mitfinanzierte Firma veröffentlichte heuer eine Studie, die nach einigen "Nachbearbeitungen" belegen sollte, das M$ Windows sicherer im Vergleich zu Linux ist, ein besseres Update-Service besitzt, und auch bei großen Firmen günstiger als Linux ist.

Wer dies glaubt, ist meiner Meinung selber schuld. Seit einiger Zeit gibt es z.B. eine komplette Website von Novell, die ein wenig mehr Licht in die Linux - Windows Unterschiede bringt, und hier sieht man, das die Studie von Microsoft nicht so ganz der Wahrheit entsprechen kann.
Gestern wurde außerdem bekannt, daß Lockheed Martin Space Systems für ihre neue Luftraum-Überwachung auch ein Linux einsetzt, da nur dieses in der Lage war, auch die extremsten Software-Tests ohne Fehler zu bestehen (Hier der Artikel von /.).

Auch die Idee von Microsoft, das neue Microsoft Office XML-Format-Schema zu veröffentlichen, ist ein wenig spät gekommen. Es gibt schon ein offenes Office XML-Format von oasis-Standarts (teilweise auch von Microsoft unterstützt!!), welches sogar seit 30.9.05 auf seine ISO-Zertifizierung wartet, da wäre es doch netter zu sagen: Unser nächstes Microsoft Office wird den Oasis-Standart unterstützen

Und wenn jemand noch mehr über Microsoft wissen will, hier ist eine nette Buchbeschreibung des Buches "Just say no to Microsoft" zu lesen - sehr informativ, kann ich nur sagen }:) 

 Mein Fazit: Wenn ein PC nur alle 2-3 Tage oder seltener benutzt wird, kaum am Internet angeschlossen ist, dann ist es ziemlich egal, ob man Windows oder anderes verwendet. Wenn man den PC nur zum Spielen verwendet, sollte man sich eventuell den Kauf einer Konsole überlegen *fg* - und falls beides nicht zutrifft, viele Spiele laufen auch recht gut unter Linux, und spezielle Windows-Software kann noch immer mittels Qemu oder wine relativ leicht unter Linux verwendet werden.

Seiten