Firefox 1.5

 

Seit gestern abend ist der neue Firefox nun offiziell verfügbar - natürlich auch in Deutsch

Nach dem Upgrade von v1.0.x und 1.5 gibt es einige Neuerungen und Verbesserungen:

  • er ist noch schneller geworden
  • Das Update-System für Firefox sowie Erweiterungen/Themes wurde verbessert, es gibt nun auch "Automatische Updates"
  • Pop-up Blocking wurde verbessert
  • noch mehr Sicherheit
  • einfacheres löschen aller privaten Daten
  • Unterstützung neuerster Web-Standarts

...und natürlich weiterhin Tabbed Browsing, Live Bookmarks (RSS), und und und - ich könnte nicht mehr ohne Firefox, und für manche IE-geschädigte Seiten den Opera.

 

Also, wer bis jetzt noch keinen Firefox hat, oder die neueste Version laden will - hier gehts zum Download... 

Microsoft Internet Explorer's größte Sicherheitslücke ?!

Tja, dass ist mal ein Tag - zuerst les ich, daß Sony's DRM-CDs, über die in Amerika soviel in den letzten Tagen schon gestritten wurde (wurden nie in Europa verkauft), und jetzt: eine rießige Sicherheitslücke im Microsoft Internet Explorer wurde heute veröffentlicht.

Die Sicherheitslücke ist eigentlich schon länger bekannt, hat etwas mit dem Javascript im <body onload="window()"> zu tun, was ja den IE schon seit Jahren schön abstürzen hat lassen. Doch nun wurde bekannt, daß man über diese Lücke auch schöne Remote-Attacken ausführen kann, ja der Angreifer kann jeden PC komplett steuern, wenn man seine Website mit dem IE besucht.

Also, nochmal: Sicherheitslücke, seit Jahren bekannt (nur anscheinend ists Microsoft egal, dass vielen ihrer Kunden immer wieder der IE abstürtzt), jetzt bekannt daß man durch diese Lücke z.B. alle Daten an Hacker verlieren kann, oder plötzlich dessen Programme auf deinem PC laufen ?? Und, verwendest DU den MsIE noch, oder ist es doch schlauer, Firefox, Mozilla Browser, Opera oder ähnlichem eine Chance zu geben ?

Links:
Artikel auf eweek.com (englisch)
Beschreibung der Sicherheitslücke auf Secunia.com (englisch)
Sony's DRM-CD mit Isolierband umgangen, auf /. (englisch)

Virtueller PC mit Qemu

Auch ein kompletter Linuxlover wie ich muß manchmal mit Windows Programmen arbeiten. Viele davon funktionieren ja schon recht gut mit wine, für Spiele wäre natürlich Cedaga / Point2Play empfehlenswert. Doch was ist mit einigen Microprozessor-Developer Tools und ähnlichem ? Ins Windows starten ist bei dual-boot Systemen natürlich leicht möglich, aber auch nicht die sauberste Lösung.

VmWare wäre interessant, doch wegen ein paar Stunden Nutzung pro Monat um den Preis übertrieben. Vor kurzem hab ich Qemu gefunden, unter Gentoo mittels emerge leicht zu installieren, bei Zenwalk (und sicher den meißten anderen Distro's) mittels "händischer Source-Installation" auch kein großes Problem.

Interessant ist, das Qemu selbst OpenSource ist, der Beschleuniger Kqemu jedoch unter einen speziellen "as-is" Lizenz (gratis bei reiner Privat-Nutzung) zum Download angeboten wird. Mit Kqemu, dem Kernel-Modul und richtig eingestelltem /dev/kqemu läuft der virtuelle PC dann recht schnell, kleiner Tip noch: keine ntfs-Partitionen erstellen

Falls jemand Probleme beim installieren haben sollte, einfach mal ne Anfrage ins Forum schreiben... Ich habe auf meinen 2 PCs übrigens die Version 0.72 installiert.

Links:
Anleitung auf LinuxQuestions.org (englisch)
Qemu Homepage (englisch)
Screenshot während der Installation

Intel's Hyperthreading

Anscheinend ist Intel's Hyperthreading (HT) Technologie doch nicht immer so gut, wie vom Hersteller behauptet - Entwickler von SQL Datenbankserver und Citrix Terminal Server haben dies zumindest gestern bestätigt. Sobald zum Beispiel der SQL Server stark belastet wird, steigt zwar die CPU-Last, doch die Geschwindigkeit der Anwendungen wird eindeutig langsamer (im Vergleich zu deaktiviertem HT).

Dabei wurde Hyperthreading genau aus diesem Grund entwickelt: Hyperthreading erlaubt bestimmten Teilen der CPU verschiedenen Code gleichzeitig auszuführen, was laut Intel (und normalerweise auch logischerweise) zu besserer Performance führen sollte.

Also kann ich nur empfehlen: Bei Intel-HT Prozessoren mal ausprobieren, ob das deaktivieren nicht einen Geschwindigkeitsvorteil bringt (ich bleib übrigens AMD treu )

Links:
Artikel auf zdnet (englisch)
Artikel & Diskussion auf /. (auch englisch)

Update (18:45):  Nach noch mehr Recherchen fand ich nun heraus, dass das Problem vor allem Microsoft Systeme betrifft. Anscheinend "versteht" der Windows-Sheduler kein Hyperthreading, kann dies also nicht richtig ansprechen. Für Server sind halt Linux-Distro's wie Gentoo optimal, fast jedes Programm - Kernel, CPU-Sheduler (mehrere zur Auswahl), alles wird bei richtiger Installation für die vorhandene Hardware optimiert.

EULA - nur schnell durchgeklickt ?

Tja, das berühmte End User License Agreement - von vielen nur schnell durchgeklickt, kaum jemand liest sich je komplett durch, was da so drinnen steht. Sollte man aber, denn was manche Softwarehersteller verlangen, ist teilweise unrealistisch, und viele Regeln werden andauernd gebrochen.

Auf /. fand ich heute einen netten Bericht über einen Artikel von Aaren McKenna, einem der fleißigen Leute von tomshardware.com, der ein paar Bestimmungen einiger Eula's analysiert hat. Hier ein paar Beispiele:

Microsoft XML und SQL Server -Eula's beinhalten zum Beispiel, daß man als Benutzer dieser Software ohne Microsoft's schriftlichem Einverständnis keine Benchmark Tests veröffentlichen darf. MS scheint hier sehr von der eigenen Software überzeugt zu sein .

Claria, mit dem netten Programm Gain Gator, verpflichtet mittels Eula jeden Benutzer, daß dieser nie in ihr Programm (sowie darauf aufbauende) eingreift, und daß man keinerelei Einfluß auf den Datenverkehr zwischen dem Programm und dem Werbe-Server vornimmt, nichteinmal überwacht/gelesen darf man dies (wenn ich schon BigBrother am PC habe, will ich wenigstens wissen, was die über mich erfahren - also für mich heißt das: Finger weg).

Einen Eula haben die meißten PC User schon mal durchgelesen (bzw. überflogen): Den Windows XP Eula. Und auf welchen interessanten Absatz kommt man hier ? Microsoft lehnt jede Garantie auf alle Schäden am PC ab, sobald irgendeine Software, die nicht von Microsoft stammt, auch installiert ist (ich hoffe ich habe das sinngemäß richtig übersetzt).

 

Da stellt sich nur noch die Frage, wie EULA's vor Gericht halten, Aaren McK meinte dazu, daß er bzw. die Seite tomshardware.com seit Jahren Benchmarks veröffentlicht, und noch nie geklagt wurde. Man darf gespannt sein, was sich Softwarefirmen noch einfallen lassen

 Links: (alle Sites auf Englisch)
Artikel auf Slashdot
Artikel auf TG Daily
tomshardware.com

Einen PC mit Linux vorinstalliert kaufen ?

John H. Terpstra veröffentlichte gestern drei Artikel auf searchopensource.com, in dem er einige der Probleme aufzeigt, warum Linux auf den meißten Endverbraucher-PCs kaum zu finden ist.

Da die Artikel - wie meißtens - nur auf Englisch verfügbar ist, hier eine kurze Zusammenfassung:

Teil 1: Zwei Bekannte von J.H. Terpstra wollen einen Laptop mit Linux kaufen. Nach langem Suchen im Internet, und der Erkenntnis dass ein tragbarer Computer mit Linux meißt teurer ist, als einer mit Windows vorinstalliert, entscheiden sich beide für ein günstigeres "Windows"-Notebook.
Windows ist schnell durch Linux ersetzt, doch nun folgen die nächsten Probleme: WLan-Treiber funktionieren kaum, bei einem der zwei Laptops gibt es Grafiktreiberprobleme, und das obwohl sich beide für ein professionelles Linux (Suse 9.3/64bit bzw. Suse 10.0/32bit) entschieden haben.
Anmerkung: Ich bin ja eher bei den schlanken, anpassbaren Linux-Distro's zu hause, Suse hat mich noch nie interessiert - wahrscheinlich hab ich deshalb bis jetzt bei jedem Laptop WLan zum laufen gebracht .

Teil 2:  Hier werden einige Fragen gestellt - Warum sind PCs mit Windows oft günstiger als Linux-PCs, warum werden von vielen Händlern nur PCs mit Windows angeboten, warum entscheiden sich Hersteller, Geld für Microsoft-Zertifikate für ihre Treiber zu zahlen, und verzichten auf die Entwicklung von Linux-Treibern ?
Wobei ein kleiner Hoffnungsschimmer nicht vergessen werden darf: Es gibt einige PCs am amerikanischen Markt mit Linspire vorinstalliert.
Anmerkung: Ich kann nur hoffen, daß andere Händler dem Linspire-Beispiel folgen, denn solang die meißten PC-User nur Windows in den Geschäften sehen, kann sich Linux nur sehr schwer auf Desktops ausbreiten (als Server-Betriebssystem ist Linux ja sehr weit verbreitet, wer will schon einen Server mit einem Betriebssystem voller Fehler )

Teil 3: Was bringt die Zukunft ? Kann es sein, daß China immer mehr auf Linux setzt, eventuell die chinesischen Hersteller merken, wie sie große US-Konzerne mit Hilfe von Linux vom Markt drängen können, etwa so wie sie es mit der Textilindustrie schon geschafft haben ? Anscheinend bereiten sich einige Konzerne schon auf Linux vor, z.b. Novell kaufte Suse Linux, und brachte ein wenig später OpenSuse heraus, also ein Gratis-Suse.
Was kann man tun, um Linux voranzutreiben ? Als normaler PC-User kannst du deinen Händler sagen, du willst den nächsten PC mit Linux kaufen, wenn er dir nichts anbieten kann, gehst du zu einem anderen Händler. Und als IT-Professional: Spread the word - Free your mind and your OS will follow

Wer ist John H. Terpstra ? Er ist " chief technology officer" von PrimaStasys Inc., und Mitglied von SearchOpenSource.com. Außerdem ist er der Author von "Samba-3 by Example: Practical Exercises to Successful Deployment, 2nd Edition" und "The Official Samba-3 HOWTO and Reference Guide, 2nd Edition".

Links:
Stopping Linux desktop adoption sabotage: Part 1, Part 2, Part 3
Artikel auf Slashdot
OpenSuse

Arch Linux

Anscheinend hab ich endlich die richtige Linux-Distribution für meinen Desktop-PC gefunden, Arch Linux - i686 optimiert, schlank (wenig Standart-Packete), flexibles Packet-Management (mit "pacman"), fast immer die aktuellste Software verfügbar, und für mich besonders wichtig: auch sehr gut bei "Install - from - source"-Angelegenheiten.

Für Arch Linux gibt es auch viele Community-Packete, oder Packete (mit Quellen für den Packetmanager) von anderen Benutzern. Selbsterstellte Packete können auch leicht an andere weitergegeben, dadurch ist selbst Enlightenment 17 (e17-cvs auf fouiny_repo, einfach im ArchLinux-Forum suchen) meißt am letzten Stand.
Meine TV-Karte hab ich entgültig aus meinem Rechner verbannt, was nicht genutzt wird, und nur Resourcen braucht, kommt weg - und Soundkartenmässig werd ich nun auf eine Creative Audigy 2 umsteigen - damit Hardwaremixing endlich funktioniert.

Links:
Arch Linux
Arch Linux Wiki
Arch Linux Forum
Arch Linux Packete
ein deutsches Forum: Arch Linux Germany

Linux auf Notebooks

Gestern und heute abend installierte Ich auf meinem Notebook Zenwalk Linux 1.2 . Ich hab mir diesmal die Arbeit gemacht, und ein nettes kleines Howto für Interessierte mitgeschrieben

Damit meine Arbeit auch leicht gefunden wird, hab ich den Link an LinuxOnLaptops und TuxMobil gesendet. Auf diesen zwei Seiten findet man recht viele (und teilweise sehr gute) Linux-Installationsanleitungen für alles tragbare - also falls man mal sein Notebook von Windows befreien will, zuerst mal dort schauen, welche Distro auf seinem Laptop schon getestet wurde, wenn man Glück hat spart man sich viel arbeit

Links:
Howto: Zenwalk auf Acer Ferrari
Zenwalk Linux
Linux on Laptops
TuxMobil

Open Document Dateiformat

Tja, wie ich es schon immer sage: OpenOffice hat einige Vorteile gegenüber Microsoft Office

Das neue Dateiformat von Openofficeorg 2.0 (.odt, .od*) nach dem Oasis-Standart wird nun auch vom amerikanischen Staat Massachusetts mehr als nur anerkannt - es soll auch deren Standart werden.

Auch diese Leute haben erkannt, daß ein proprietäres Format wie Microsoft Word-Dateien nicht von langer Lebensdauer sind, ohne dem Programm (bzw. nach einigen Jahren ohne dem PC mit richtigem Betriebssystem, richtigem Microsoft Office) kaum noch so-wie-erstellt betrachtet werden kann, ja nichteinmal die einfache Textinformation ausgelesen werden kann.

Das Open Document - Dateiformat ist XML-basierend, und mit "Zip" gepackt. Ergibt eine kleine Dateigröße, die Möglichkeit alle Daten einfach (selbst mit einem unzip-Programm und einem Texteditor!!) wiederhergestellt werden können, was soll ich sagen - ich find: einfach besser

Links:
Artikel auf /.
Artikel auf pcworld.com
OpenOfficeOrg

GPL Lizenz (Version 3)

Bald kommt die General Public License in der Version 3 heraus. Eric Raymond hat in einem Interview vor kurzem viele geschockt, indem er gesagt hat, daß wir die GPL nicht mehr brauchen.

Das stimmt natürlich nicht ganz Nur etwas wahres ist schon dran, wir haben nun 2005, und die GPL Version 1 ist von 1985, GPL Version 2 von 1991, also auch schon ein wenig veraltet. Viele Programmierer wollen nicht mehr einfach so den kompletten Sourcecode freigeben, da ja doch innerhalb weniger Monate einige andere Versionen von anderen Programmierern nur leicht abgeändert ins Netz gestellt werden.

Das beste Beispiel hierfür ist Linux. Heute gibt es eine unüberschaubare Anzahl von Linux-Distributionen, und es sind (leider) sicher ein paar schwarze Schafe dabei. Auch das Problem Ubuntu / Debian ist in letzter Zeit oft in Diskussionen aufgetaucht (Ubuntu ist 100% auf Debian aufgebaut, jedoch nicht 100% kompatibel. Ubuntu ist für Einsteiger optimal, doch selbst ein Umstieg von Ubuntu auf Debian ist nicht leicht ohne Datenverlust möglich).

Links:
Slashdot-Artikel
Eric Raymond im Interview
Gnu Gpl Artikel auf Onlamp.com

Seiten